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Meine Reise Um Die Welt » 2009 » December

Meine Reise Um Die Welt

279 Tage unterwegs…

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2009-12-31-bolivia-Post Travel Uyuni Auf wiedersehen PotosĂ­, hallo Uyuni. Welch schöne Landschaft enlang der Route!!! Ein Wechsel von Bergen zu Ebenen auf 3000 m Höhe! Ich habe eine Menge Lamas gesehen und auch Flamingos! Leider hatte ich keine Zeit sie zu fotografieren… Die Fahrt war ziemlich chaotisch!!!
Man könnte sagen, daĂź die Gringo Preise auch bei Busen in Anwendung kommen… ich habe 35 Bolivianos gezahlt – 3,5€, gut, das ist nichts aber fĂĽr ein bolivianisches Budget ist es ĂĽbermäßig viel! und auĂźerdem geht’s ums Prinzip, das ist nicht normal – da die bolivianischen Reisenden 25 fĂĽr den gleichen Service zahlen! Ein positivier Punkt jedoch: man hat uns eine Coca Cola gegeben – ok, die mag ich nicht so besonders J – und die war im Preis inbegriggen! Das ist das erst mal, daĂź ich sowas hier erlebe J
Ach ja, und der Trick mit dem falschen Polizisten. Das machen sie nur bei Touristen! Das war meiner jungen Mitreisenden passiert als sie ein Taxi nahm um dann am Busbahnhof den Bus zu nehmen… Wenn ich ihre Erklärungen richtig verstanden habe, wurden ihr und ihrem Freund 200 Bolivianos abgenommen. 3 Typen sind ins Taxi eingestiegen und sie konnten nichts machen! FĂĽr einen Studenten – oder auch fĂĽr jedweden anderen ĂĽbrigens! – ist das hart zu schlucken!
Heute breche ich auf zum Salar… Eine Drei-Tages-Reise
Auch wenn ich der Zeit etwas voraus bin, wĂĽnsche ich Euch schon mal alles Gute fĂĽr das kommende Neue Jahr. Ich seid versichert, daĂź ich hier an Euch denken werde… J


PotosĂ­ – Convento-museo Santa Teresa

2009-12-31-bolivia-post Potosi market

Wenn man sehr früh auf dem Markt ist, kann man sehen wie der Fleischer das Fleisch in Stücke zerlegt. Ziemlich beeindruckend, ich denke aber, daß das bei uns genauso gemacht wird – Sandrine, Du kannst sicher bestätigen ob oder ob nicht Dein Mann das auch so macht! – man sieht es wohl nur selten!
An meinem letzten Tag in Potosí habe ich das Convento-museo Santa Teresa besichtigt, ein Karmeliterkloster das zwischen 1685 und 1692 erbaut worden war. Ich war sehr vom Monasterio Santa Catalina in Arequipa beeindruckt gewesen J Ok, dies hier ist nicht ganz so schön wie sein peruanisches Pendant, aber es sieht hübsch aus und hat einen interessanten Sala de la virgen Niña in dem man all die verschiedenen Kleidungsstücke der kleinen Marienfigur bewundern kann, die von jungen Nonnen angefertigt werden –  die Kleine wechselt regelmäßig ihre Kleidung! J

2009-12-31-bolivia-Potosi Convento Santa Teresa


PotosĂ­ – Cerro Rico

2009-12-30-bolivia-potosi

Potosí ist eine Kolonialstadt mit 145000 Einwohnern, auf 4090 m Höhe gelegen, will heißen, sie ist die mit über 100000 Einwohnern höchstgelegene Stadt der Welt! Seit 1987 steht sie, dank seiner Barock-Architektur,  auf der Unesco Weltkulturerbe Liste. Bis auf die abschüssigen Straßen erinnert sie mich etwas an Spanien. Ich ging gerne diese Straßen rauf und runter, entdeckte immer neue Wege und dann wieder aus der Mine raus – ich brauchte frische Luft! – und durch die beliebten Viertel bis ins Stadtzentrum.
Eine der Hauptattrationen ist der Besuch der Cerro Rico Mine, ein unvergeĂźliches Erlebnis und ziemlich traumatisierend… Ich kann immer noch nicht ganz verstehen, wie diese Leute sich bei den sehr harten Bedingungen und einer Bezahlung, die letztendlich gerade zum Ăśberleben reichte, im Akkord umbringen konnten – die Lebenserwartung lag hier bei 45 Jahren!… Der Besuch ist sehr „belebend“ – ich rate Euch davon ab einen FuĂź hineinzusetzten wir Ihr klaustrophobisch veranlagt seid!!!  Um muĂźte mich ziemlich zusammreiĂźen, um nicht kehrt zu machen bei einem von Anfang an winzigen Tunnel, in dem man fast gebĂĽckt gehen muĂźte! Danach hatte ich einen Muskelkater in den Beinen von all dem Auf und Ab per Leiter oder einfach weil ich mich auf 4100 m Höhe vorwärts bewegte und das unter Erde! Welch weitere Herausforderung! – das gibt Euch eine gute Vorstellung vom Leben eines Minenarbeiters, denn man ist buchstäblich mit ihnen im Herzen der Mine! Man bemerkt auch richtiggehend die Gefahr, denen sie permanent ausgesetzt waren – Das wĂĽrde man in Europa nie machen! Es ist so glatt… extrem gefährlich! – und schmerzte mich mir ein 12jähriges Kind vorzustellen, das in dieser Mine arbeiten muĂźte! Ich bin wirklich glĂĽcklich und dankbar nicht so ein schweres Leben zu haben!

Nach dieser unglaublichen Erfahrung, auf dem Weg in die Stadt zurĂĽck habe ich noch angehalten um einen Bananensaft zu trinken und ein lokales Gericht zu kosten: Pastela, eine Art CrĂŞpe mit oder ohne Käse – Na, ja, ich habe beides probiert J – und ein Getränk, das sich Api nennt, ich weiĂź immer noch nicht was das ist aber es schmeckte ganz gut J
Morgen steht der Besuch des Kloster-Museums Santa Teresa an und dann auf nach Uyuni.

2009-12-30-bolivia-potosi-cerro rico-mine


AUF WIEDERSEHEN SUCRE – GUTEN TAG POTOSÍ

2009-12-28_Bolivia_SUCRE-dernier jour

Es gibt nichts besseres als ein gutes Essen, um diesen Schock zu verdauen… J Zum Glück hatte ich mich mit 2 Franzosen zum Abendessen verabredet: Aline und Alain – die seit 5 Monaten auf dem südamerikanischen Kontinent umherreisen – ich hatte sie auf meinem Rückweg aus Tarabuco kennengelernt. Es war echt klasse seine Reiseimpressionen mit jemandem teilen zu können und Tipps auszutauschen J
Heute morgen als ich mein FrĂĽhstĂĽck im Garten meiner netten Unterkunft – Hostelling International Sucre Calle Guillermo de Loayza 119 – 200 m vom Busbahnhof entfernt und ruhig auf der Gartenseite; ok, 15 Min zu FuĂź zum Stadtzentrum… – habe ich wieder meine 2 Amerikaner getroffen – die ich am Vortag im Jurassic Park gesehen hatte. Wir hatten eine angeregte Diskussion bevor ich meine Abreise nach PotosĂ­ vorbereitete.
Im Bus fand ich mich neben einem sehr symphatischen Bolivianer wieder: Adrian, mit dem ich mich auf Spanisch unterhielt – ja, ja! – einen Großteil der Fahrt – immerhin 3 Stunden! – und der mir half mit dem öffentlichen Nahverkehr, mein bevorzugtes Fortbewegungsmittel J,  ins Stadtzentrum zu kommen – außerdem hatte ich nicht vor, bei 4060 m Höhenlage, zu Fuß hochzuklettern, und es ist ein hochklettern! In der Stadt!

All die Begegnungen haben mir geholfen, meinen kulturellen Schock zu ĂĽberwinden J Ich sollte mich jetzt auf den Besuch der Minen vorbereiten, der bestimmt auch nicht sehr einfach sein wird aber sicher interessant, denke ich…


EIN SONNTAG IN SUCRE

2009-12-27-bolivia-sucre en beauté du dimanche

ZurĂĽck in Sucre nach diesem “bunten-regnerischen” Marsch, habe ich mir einen Spaziergang in der Stadt genehmigt. Aber es fehlt was in dieser Stadt… Ich bin vom Hauptplatz zum Parque Bolivar, etwas weiter unten liegend, gelaufen. Ein sehr angenehm grĂĽner Ort, an diesem Sonntag nachmittag mit Leuten gefĂĽllt. Voller Leute “ordentlich” gekleidet… Alles Bolivianer aber korrekt gekleidet, die andere Welt, die ich am Tag zuvor im Parque Cretácico gesehen hatte… die westliche Welt Boliviens wie ich sie nur nennen kann…

Bin ich erst jetzt aufgewacht? Wie kommt es, daĂź es mir vorher nicht aufgefallen war?!… OK, ich hatte sie natĂĽrlich gesehen, aber es war mir nicht so ins Auge gefallen wie jetzt… Heute auf dem Hauptplatz – wo wir am Weihnachtsabend die Sandwiches verteilt hatten – waren mir keine Bettler aufgefallen… Weder Frauen noch Kinder auf dem ganzen Platz… Man sagt, daĂź um Weihnachten herum die Menschen vom Land gewöhnlich in die Stadt gehen um kostenlose Nahrung oder Geschenke zu bekommen. Nun ja, es scheint wahr zu sein… Heute am 27 Dezember habe ich keine gesehen…

Ich bin bis zu einem Internet-CafĂ© gelaufen…. um dies hier mit Euch zu teilen… Danach ging ich die StraĂźen mit einem seltsamen GefĂĽhl hoch…. Es ist wahr, daĂź ich nicht verstehe, wie der Unterschied so groĂź sein kann! Ok, wir haben in unseren Ländern auch Armut, aber ich glaube nicht, daĂź der Unterschied zwischen den Leuten so enorm ist… Wie ist das möglich?! Ich fĂĽhle mich angesichts dieser EnthĂĽllung so schlecht… Ich finde keine Worte, meine Empfindungen auszudrĂĽcken… Ich bin wie unter Schock… Ein so offensichtliche Wahrheit zu entdecken… Sie genau vor meinen Augen zu haben… Das ist hart!: (Harte Realität… ich habe nur meine Augen um zu weinen. Meine Freundin Ariane hat mir gesagt, daĂź es besser wäre nicht mit Indien meine Reise zu beginnen… Ich glaube, sie hatte wirklich recht!)


Tarabuco

2009-12-27-BOLIVIA-tarabuco

Sonntag: Markttag in Tarabuco, man sagt einer der farbenprächtigsten Märkte in SĂĽdamerika. Wie soll ich es sagen…. Punata & Chichicastenengo waren bunter und auch interessanter – meiner Meinung nach! Jedoch, der Weg dahin war absolut herrlich! Die Photos zeigen das nicht groĂź, aber ich kann Euch sagen, es wahr wunderbar! Berge soweit das Auge reicht… Ich liebe das! Diese Region zeigt auch Unterschiede in typischer Kleidung und HĂĽten. Die Farben sind dunkler im Vergleich zu denen, die ich bisher gesehen hatte. AmĂĽsant, denn der Markt der als der farbenprächtigste bezeichnet wird, zeigt ist geprägt von viel dunkleren Farben als die anderen Märkte!

Dazu stellt sich der Regen ein… Also… was machen wenn es regnet… Aber ja, die typischen Gerichte probieren… :-) Ich möchte etwas von allem probieren aber das erste wofĂĽr ich mich entscheide ist fett: Kartoffeln und Mais – ich habe den Namen nicht verstanden! Ich habe nichts weiteres mehr essen können… Ok, nur einen kleinen Kuchen als Dessert auf dem RĂĽckweg nach Sucre … :-)


Parque Cretácico

2009-12-26-bolivia-jurassik park

Heute eine Sache, die meinem kleinen Bruder gefallen hätte – zumindest als er klein war :-) Ich habe mir den bolivianischen Jurassic Park angesehen… Es wurde 1994 bei einem Zementwerk entdeckt, mit einer Wandlänge von 2 km, 40 m hoch, datierend von vor 68 Mio Jahren, mit 150 Spezien, darunter 40 Dinosaurier, die ihre AbdrĂĽcke hinterlassen hatten – ich bin kein groĂźer Dinosaurier-Fan aber das ist wirklich beeindruckend! Es ist der zweitgrößte Platz dieser Art in der Welt! Nach 3 Jahren wurde eine Art Attraktionenpark eröffnet, der Dinosaurier in Lebensgröße zeigt – ein bischen Disneyland, aber gut… Wenigstens gibt es hier eine sĂĽperbe Sicht auf die Umgebung!

Es ist interessant die Leute zu sehen, die dieses Center besuchen… NatĂĽrlich einige gringos – mit einer sehr gut gefĂĽhrten Tour in Englisch und es gibt sie auch auf Französisch! Zum GlĂĽck, denn wir zahlen mehr als das Doppelte wie die Einheimischen!!! – wie auch die Bolivianer. Aber nicht jene Bolivianer, die Ihr kĂĽrzlich auf meinen Photos gesehen habt… Genau die andere Welt in Bolivien, die gleiche wie im Okzident, in dieser Hollywood Szenerie… Es ist verwirrend, einen so groĂźen Unterschied zwischen innerhalb und auĂźerhalb des Parks… NatĂĽrlich, man sieht das auch in den StraĂźen, aber es war ein kleiner Schock dort so eine groĂźe Konzentration zu sehen…. Man fĂĽhlt sich fast zurĂĽck nach Europa versetzt!

Nach meinem Besuch in Spanisch, habe ich Marco, Adam & Steven sowie 3 Amerikaner aus meiner Jugendherberge die losgingen zu einem Besuch in englischer Sprache. Kurzerhand habe ich die Tour nochmal auf Englisch mitgemacht – viel detaillierter als der spanischsprachige! Und nicht weil ich nicht alles verstanden hatte, das kann ich Euch sagen! Sogar der FĂĽhrer hat das bestätigt :-)


Christmashare :) Compartiendo la Navidad

2009-12-25-bolivia-25DECEMBRE Wir haben es geschafft! Es war eine schöne Belohnung das Lächeln dieser glĂĽcklichen Gesichter zu sehen… So wie auch das der Organisatoren! Ich bin wirklich glĂĽcklich daran teilnehmen zu dĂĽrfen. Alles ist gut gelaufen, keine Unruhen wie manche es befĂĽrchtet hatten. Es scheint, daĂź die Unerbittlichkeit gringos gut funktioniert hat. Ich habe heute zwei kleine Unruhen auf dem Platz gesehen als Leute kostenlose Dinge ausgegeben hatten… Beeindruckend und ein bischen angsterregend! – Sogar das Radio und lokales Fernsehen sind gekommen, um ĂĽber das Ereignis zu berichten dank einer bolivianischen, sehr symphatischen Lehrerin :-) Marco, Adam & Steve, die Initiatoren des Projekts, waren erfreut und hoffen dies nächstes Jahr zu wiederholen in ihren eigenen Ländern… Also, wenn Ihr das gleiche machen wollt, zögert nicht! www.christmashare.blogspot.com

Heute bin ich in ein sehr angenehmes CafĂ© gegangen – CafĂ© Amsterdam, c/ Bolivar 426 Sucre – um ein typisches bolivianisches Weihnachtsmahl zu verzehren: Picana. Alle Gewinne des CafĂ©s werden dem Centro Educativo Ă‘anta – http.//www.centro-nanta.org/  – ĂĽbergeben, einem alternativen Bildungszentrum, zur UnterstĂĽtzung der Kinder, die in den StraĂźen Sucres arbeiten, durch Medizin, Bildung und Soziales. Du siehst GrĂ©goire, ich muĂź meinen Teller nicht


FROHE WEIHNACHTEN!

2009-12-25-bolivia-preparation-25DECEMBRE

HAllen einen guten Tag! Ich wĂĽnsche Euch Frohe Weihnachten aus Sucre – Bolivien

Heute abend nehme ich an Weihnachten teil: www.christmashare.blogspot.com  von Adam und Marco organisiert. Ich habe Adam in Cusco getroffen und heute habe ich ihn zufällig auf dem Markt in Sucre wiedergetroffen, wo er die Einkäufe zusammen mit anderen fĂĽr diesen Anlass erledigte. Heute Nachmittag haben wir mehr als 500 Sandwiches belegt, FrĂĽchtesäfte gekauft, Bananen und Bonbons, die wir heute abend auf dem Hauptplatz verteilen werden… Einige – die ich gut kenne! Aber nicht in diesen Blog schauen :-) werden sagen, daĂź das ein Demago ist… Ich sage mir, daĂź es ein kleiner Tropfen in einem Meer von Armut ist und daĂź es helfen kann und vielleicht den Menschen, die sich keinen Tag satt essen können, eine Freude macht. Wie auch immer, wir hoffen…


El Cristo de la Concordia

2009-12-25-bolivia-tarata-el christo Ich wollte nicht aus Cochabamba abreisen, ohne die Christus-Figur gesehen zu haben – 33 Meter, der größte auf der Welt, ja, ja! – die Stadt ĂĽberragend auf einer Höhe von 2500 Meter. Nach dem Morgen in der Schule, bin ich mit Hilary, einem der Mädchen, das im Casa Buen Samaritano lebt, bis hoch gestiegen. Unverbaubare Sicht auf die Stadt und die Umgebung! Wir waren sehr erschöpft nach dem Anstieg ĂĽber 1350 Stufen – auĂźerdem war es schrecklich heiĂź! – und hätten eine Seilbahn bevorzugt :-)




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